Die zwölf Wege zum Glück

Wer glücklich ist, fühlt sich wohl, und um dies zu erreichen sollte man lernen, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. Manche Menschen tun das – und werden oft genug dafür belächelt. Doch gerade die Landbevölkerung hat sich diese Wesenseigenschaft mehr als die Stadtmenschen bewahrt und lebt deshalb oftmals glücklicher und mit sich im Reinen.

Jeder möchte glücklich sein – doch was man darunter versteht, ist äußerst verschieden. Glück bedeutet für viele materiellen Wohlstand, der z.B. durch einen Glücksumstand wie einen Lottogewinn hervorgerufen wird. Sorgenfrei kann man leben durch viel Geld, doch glücklich ist man dadurch nicht – das wird immer wieder bestätigt.

Die weit verbreitete Meinung, für das eigene Glück viel besitzen zu müssen, greift immer mehr um sich und verleitet die Menschen dazu, Eigentum anzuhäufen, wo immer das möglich ist. Doch das Glück als Lebensqualität wird mit den kleinen Dingen erreicht, die uns im Alltag begegnen. Diesen vermehrt Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, ist ein guter Weg zum Glücklichsein. Die zwölf hier zusammengetragenen Tipps helfen auf diesem Weg!

Erfolg genießen!

Nicht nur für Kinder ist Lob wichtig. Auch Erwachsenen tut es gut. Doch in der heutigen Alltagswelt aus Beruf und Hobby ist gut erledigte Arbeit eine Selbstverständlichkeit – bei Fehlern hagelt es dagegen Kritik. Gelobt wird fast nie – und dieses Verhalten übertragen viele auf ihr Privatleben. Das ist nicht empfehlenswert. Ist es etwas gut gelungen, sich selbst oder anderen, sollte uns das mit Freude erfüllen und ein Lob wert sein. Auch in die eigene Richtung!

Optimismus ist wichtig!

Auch wenn es in mancher Lebenssituation schwer fällt: optimistisch zu sein, kann helfen! So wie das Glas halb voll oder halb leer sein kann, so können wir auch unser Leben als halb glücklich oder halb unglücklich betrachten. Der Alltag lässt sich wesentlich besser meistern, wenn man mit guter Laune und Optimismus an die Aufgaben herantritt. Immer wieder sollte man sich sagen, dass das, was bewältigt werden muss, kein Problem ist. Alles ist möglich! Zwar kann es auch eine Weltansicht sein, nicht zu viel zu erwarten, damit man nicht so sehr enttäuscht wird; doch besser ist es, immer davon auszugehen, dass der Erfolg winkt.

Ein bisschen Lohn muss sein…

Anerkennung und Lob für Geleistetes freut jeden, auch wenn es modern geworden ist, mit Coolness darüber hinweg zu sehen. Wer etwas Schwieriges geschafft hat, sollte dies den anderen ruhig mitteilen. Wer liebe Menschen um sich hat wird erleben, dass sich diese mit ihm freuen, und das tut richtig gut. Außerdem ist eine kleine Belohnung erlaubt. Kinder, die beim Zahnarztbesuch still halten und sich tags darauf auf ein extra Eis freuen dürfen, sind auch als Erwachsene für solche kleinen Belohnungen empfänglich. Und dies kann etwas sehr Schönes sein. Kauft man sich als Belohnung etwas Materielles, hat man beim Benutzen oder Ansehen immer wieder das gute Gefühl im Körper, etwas Großes geschafft zu haben.

Realistisch bleiben!

Wer sich immer zu viel vornimmt, wird es kaum schaffen können und ist dann unglücklich über sein scheinbares Versagen. Entgehen kann man diesem Kreislauf, in dem nur realistische Ziele gesteckt werden. Und eines ist ganz wichtig: Fehler passieren. Keiner ist so perfekt, dass ihm immer alles gelingt, und jedem geht mal etwas schief. Dann sollte keiner zu streng mit sich ins Gericht gehen. Hilfreich: vor sich selbst die Erfolge herausstreichen und nicht die Misserfolge!

Vorfreude sollte in vollen Zügen genossen werden

Vorfreude – schönste Freude, so heißt es in einem alten Weihnachtslied. Und da ist auf alle Fälle etwas dran. Denn jeder spürt, wie sich die Laune bessert, wenn er an etwas denkt, worauf er sich freut. Was es ist, spielt dabei eine völlig untergeordnete Rolle: ein Treffen mit Freunden, die neuen Möbel oder einfach nur das freie Wochenende. Die Glückshormone spielen Kreisel – wenn man sich immer wieder vor Augen hält, wie schön das Geplante sein wird.

Glücksgefühle durch Zärtlichkeit

Glück ist schwer zu beschreiben, aber durch Zärtlichkeit wird es auf alle Fälle ausgelöst. Eine Studie der Universität Miami hat dies erst kürzlich wieder bestätigt. Doch schaut man sich um – nehmen sich erstaunlich wenige Menschen dafür Zeit. Mindestens 20 Sekunden Hautkontakt – und schon fühlt man sich glücklicher. Deshalb: unbedingt Zeit zum kuscheln nehmen!

Freizeit trotz Stress

Viele Erwachsene kennen das: der Alltag frisst die Zeit schneller auf, als einem lieb ist. Beruf und Familie fordern viele Stunden des Tages, und die Freizeit bleibt auf ein Minimum beschränkt – wenn sie überhaupt da ist. Ein bis zwei Stunden am Tag sollte jedoch jeder die Möglichkeit haben, eigenen Vergnügungen nachzugehen. Das kann Fernsehen sein, Musik hören oder ein Bad – es müssen keine großen Events geplant werden. Mit wenig Geld und wenig Zeit lassen sich solche Glücksmomente schaffen – und dies sollte auch nicht vernachlässigt werden.

Hilfsbereitschaft macht glücklich

Glücklich machen kann nicht nur, wenn man für sich selbst Gutes tut, sondern auch wenn die eigene Hilfsbereitschaft Anderen Freude bringt. Ein intensives Wohlbefinden haben wir dann, wenn wir anderen geholfen haben; auch dies wurde in einer aktuellen Untersuchung herausgefunden. Die Umwelt nimmt diese Menschen als sympathisch war, was wiederum zu Glücksmomenten führt und außerdem fühlt man sich besser, wenn man sich hilfsbereit zeigte.

Soziale Kontakte sind wichtig

Menschen die uns Freude machen, mit denen wir gern zusammen sind und mit denen wir lachen können, sollte jeder haben. Freunde oder/und Kollegen, alte Freunde aus der Schulzeit… Sie alle können dazu beitragen, sich glücklich zu fühlen, wenn ein Treffen ansteht. Denn solche Momente stärken das Selbstbewusstsein und bringen uns wieder besser durch den Alltag. Auch wenn es keine großen Probleme gibt – das Herz mal so richtig auszuschütten kann ungemein befreiend sein – auch wenn es nur am Telefon ist.

Ordnung ist wichtig

Viele haben noch die Worte der Eltern im Ohr, endlich aufzuräumen. Und viele junge Leute genießen es, in der ersten eigenen Wohnung nicht ständig Ordnung halten zu müssen. Doch auf Dauer fühlen sich die meisten im eigenen Chaos nicht wohl und übertragen dieses aus der Umwelt auf das eigene Wohlbefinden. Eine saubere und aufgeräumte Wohnung erfüllt die meisten mit Wohlbehagen, und außerdem hat man die Freude, etwas geschafft zu haben.

Bewegung tut gut

Wer sich regelmäßig bewegt, ist glücklicher. Das behaupten alle Sportler. Doch tatsächlich ist etwas dran, dass es sich gut anfühlt, sich aufgerafft und etwas für sich getan zu haben. Die Bewegung tut dem Körper gut. Das kann aber statt dem Waldlauf auch Gartenarbeit oder etwas Ähnliches sein, das Freude macht; Hauptsache ist die Bewegung und das möglichst noch an frischer Luft.

Zeitplan einfach mal hintenanstellen

Die meisten von uns hetzen von morgens bis abends herum und folgen notgedrungen einem straffen Zeitplan. Zeit zu haben ist leider Luxus geworden, und manche planen sogar eine bestimmte Stunde ein, in der sie Zeit für ihre Kinder haben. Doch das Privileg, nicht zu hetzen und ständig auf die Uhr zu schauen, sollte man sich ab und zu gönnen. Beispielsweise am Wochenende oder an einem Feier- oder Urlaubstag. Mit Sicherheit fühlt man sich frei und glücklich, wenn man wenigstens ab und zu mal so in den Tag hineinleben kann.